Neben den hohen Temperaturen geht es für uns in letzter Zeit wortwörtlich heiß her: So galt es seit Dienstag insgesamt 7 Alarmierungen abzuarbeiten.
Am Dienstag galt es den Ursprung einer ausgelösten BMA im Outlet Center zu finden - schnell entpuppte sich ein Raumspray in einem WC als Auslösegrund des Täuschungsalarms. Nach einem Scan mit der Wärmebildkamera konnte unsere 8-köpfige Einsatzmannschaft mit dem GTLFA einrücken.
Am Mittwoch Vormittag wurden wir telefonisch zu einer LKW-Bergung alarmiert. Wir fuhren den defekten LKW etwa 50 Meter zurück, sodass der Betrieb, in dem sich der Unfall ereignete, seine Arbeit weiterführen konnte. Ausgetretene Betriebsmittel wurden seitens Betrieb gebunden und eine Person mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert.
Am gleichen Tag galt es um 19:32 Uhr eine Ölspur auf der Pannonia Straße zu binden, ehe es um 23:46 Uhr zu einem Brand am Alten Bahnhof kam. Aufgrund von Schleifarbeiten an den Schienen kam es zu einer Entzündung der Eisenbahnschwellen und der angrenzenden Böschung im Bahndamm. Mittels HD-Rohr des GTLFAs und Löschrucksäcken konnte der sich weit ausgedehnte Brand bekämpft werden.
Nachdem wir nach 50 Minuten wieder einrücken konnten, wurden wir eineinhalb Stunden später wieder aus dem Schlaf gerissen, da es zu einem erneuten Brandausbruch am Alten Bahnhof kam. Auch diesmal wurde mit Löschwasserrucksäcken vorgegangen und genaueste Kontrollen mit der Wärmebildkamera gemacht. Schlussendlich konnten wir um 02:44 Uhr unsere Einsatzbereitschaft herstellen und den wohl verdienten Schlaf nachholen.
Am heutigen Freitag wurden wir um 12:29 Uhr zu einer BMA ins PADO 2 alarmiert. Nachdem der Meldebereich kontrolliert und die Anlage rückgestellt wurde, meldete die LSZ um 12:59 Uhr während wir einrückten, dass es zu einer erneuten Auslösung im PADO 2 gekommen sei. Entgegen der ersten Auslösevermutung - einem Raumspray - konnten wir schließlich einen defekten Melder lokalisieren, welcher vom Brandschutzbeauftragten herausgenommen wurde.
Insgesamt standen am Donnerstag und Freitag das KDO, KLF, RLFA und GTLFA sowie insgesamt 31 Mann/Frau im Einsatz.